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Bio Terrain

Die latente Azidose ist eine Übersäuerung des Bindegewebes, welche durch eine pH-Messung im  Blut nicht zu Tage tritt (deshalb latent), aber die Ursache zahlreicher Erkrankungen ist.

Der Säure-Basenhaushalt des Menschen besteht nicht in einem konstanten Verhältnis von Säuren und Basen, sondern ihre Mengen sind einem ständigen Wechsel unterworfen. Aus diesem Grund spricht man von einem Säure-Basenhaushalt, d.h. es besteht eine Ordnung in dem Wechsel von Säure- und Basenanteilen. Die Menge der Säuren und Basen im Organismus ist abhängig von zahlreichen Vorgängen wie:

  • der exogenen Zufuhr durch die Nahrung,
  • der endogenen Zufuhr durch Stoffwechselschlacken ( .B. die Milchsäurebildung durch die Muskeltätigkeit),
  • der Zufuhr durch chronische Darmgärung in Folge einer Dysbakterie,
  • von Organdysfunktionen (z.B. bei Diabetes),
  • der wechselnden Tätigkeit der Nieren und des Darms,
  • der Ausscheidung von CO2 über die Lunge,
  • der Tätigkeit der Belegzellen des Magens (Salzsäure- und Hydrogencarbonatbildung),
  • der Beschaffenheit und damit Aufnahmefähigkeit der Depots,
  • der Funktion des vegetativen Nervensystems.

Die Regulation des Säure-Basenhaushalt ist über zur Verfügung stehende Depots wie z.B. die Puffersysteme des Blutes/Harns möglich, die überschüssige Valenzen (Säuren oder Basen) aufnehmen können. Aus diesem Grund spiegelt die pH-Messung nicht das wahre Verhältnis von Säuren oder auch Basen wieder. Um also die absoluten Mengen an Säuren oder Basen zu bestimmen, muß auch die Pufferkapazität mit erfaßt werden.

Analytik des biologischen Terrains

Das BRL Labor untersucht 6 Harnproben (3-stündlich entnommen) zur Erstellung einer Tageskurve. Solche Tageskurven zeigen sehr eindrucksvoll das periodische Fluten im Säure-Basengeschehen des Organismus.